Donnerstag, 3. April 2014

Vegane Erdbeereispralinen

Ihr braucht:
  • 200g Erdbeeren
  • 50ml Sojasahne
  • 40g Cashewnüsse
  • 40g Kokosöl
  • 40g Kakaobutter
  • 2 El Agavendicksaft
Kokosöl und Kakaobutter schmelzen. Alle Zutaten in den Mixer geben und fein pürieren.
Falls ihr mögt, einige gefriergetrocknete Erdbeeren zerbröseln und unter die Masse mischen. In Eiswürfel- oder Pralienenformen geben und so lange tiefkühlen, bis sie komplett gefroren sind.
  • 200g schwarze Schokolade
Die Schokolade schmelzen und die Erdbeereisstückchen damit überziehen. Für 30 Minuten in den Tiefkühler geben, bis sie wieder fest sind. Danach im Tiefkühler aufbewahren und 5 - 10 Minuten vor dem Servieren bei Zimmertemperatur antauen lassen.


Freitag, 28. März 2014

Vegane Pilztortellini an Tomaten-Sahnesauce

Für den Ravioli- oder Tortelliniteig braucht ihr:
  • 250g Hartweizengriess fein
  • 150g Weizenmehl Type 405
  • 200ml Wasser
  • 3 EL Olivenöl
  • 2 Prisen Salz
Alle Zutaten gut miteinander verkneten und den Teig zugedeckt oder in Folie eingewickelt mindestens fünf Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.

Für die Füllung:
  • 150 g braune Champignons
  • 50 ml Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
Alles in den Standmixer geben und zu einer cremigen Masse pürieren.

Für die Tortellini den Teig protionsweise auf etwas Mehl sehr dünn ausrollen. Dabei den Teig immer wieder von der Unterlage lösen. Das geht ohne Nudelmaschine, braucht aber etwas Geduld. Mit einem grossen Glas Kreise ausstechen. Den Rand mit Wasser bestreichen und eine kleine Menge der Pilzcreme in die Mitte geben. Den Teigkreis in der Mitte zusammenfalten, gut zudrücken und die beiden Ecken zusammendrücken. So:



Die Tortellini für etwa sieben Minuten in kochendes Salzwasser geben, danach abschöpfen.

Für die Sauce braucht ihr:
  • 100g getrocknete Tomaten, in Streifen geschnitten
  • 3EL Olivenöl
  • 1 Knoblauchzehe
  • Salz, Pfeffer
  • 75ml Sojasahne
Die Tomaten im Olivenöl anschwitzen und den Knoblauch dazupressen. Mit Salz und Pfeffer würzen und die Pfanne vom Herd nehmen. Die Sojasahne unterrühren und auf den Tortellini anrichten.



Veganer Mozarella




Hier mal wieder etwas aus der Kategorie "Basics".
Es geistern immer mehr Rezepte von veganen Käsesorten durchs Netz, das allermeiste selbstgemachte oder gekaufte an veganen Käsesorten finde ich ungeniessbar.

Eine der Ausnahmen: Flohzarella!

Ihr braucht für eine "Kugel":
  • 200 ml Wasser
  • 2 EL Flohsamenschalen
  • 50g Cashewnüsse
  • 1 EL Zitronensaft
  • Salz
  • Gewürze nach Geschmack
Und so einfach wird er gemacht:
Die Cashews in etwas Wasser für zwei Stunden einweichen und das Restwasser abgiessen.
Die Flohsamenschalen in 200 ml Wasser einrühren und ebenfalls zwei Stunden quellen lassen. Dabei entsteht eine geleeartige Masse. Die Flohsamenschalen-Wassermischung in einen Standmixer geben und die eingeweichten Nüsse, Zitronensaft und etwas Salz dazugeben. So lange mixen, bis eine gleichmässige, cremige Masse entstanden ist. Die Masse in eine kleine Schüssel füllen und mindestens eine Stunde kalt stellen, anschliessend von der Schüssel auf einen Teller stürzen und mit Pfeffer, Basilikum, Petersilie, Chili oder was ihr mögt würzen.
Hier mit Tomaten, Olivenöl, Balsamico, Pfeffer, Salz und getrockneten italienischen Kräutern.


Dienstag, 25. März 2014

Bananen-Schoko-Eiskonfekt

Gut, die Idee ist nicht neu.
Aber immer wieder gut, um Bananen zu verwerten.

Ihr Braucht:
  • 1-2 Bananen
  • etwas Erdnussbutter
  • 50-100 g Schwarze Schokolade oder Couvertüre
Und so einfach geht's:
Die Banane in Scheiben schneiden. Die Hälfte der Scheiben mit Erdnussbutter (egal ob Crunchy oder normal - ihr könnt auch einen anderen, süssen Aufstrich nehmen, den ihr mögt.) bestreichen und mit einer Bananenscheibe zudecken. Diese "Bananensandwiches" auf einem Stück Backpapier für mindestens 30 Minuten in den Tiefkühler stellen. Direkt auf einem Teller kleben die Bananen fest.

Etwas Schokolade schmelzen und die Bananen damit überziehen. Wenn ihr wollt, könnt ihr noch bunte Streusel oder Kokosraspeln über die Schokolade streuen. Nochmals für mindestens 20 Minuten ins Gefrierfach, fertig! Ihr könnte die Bananen auch z.B. für geplanten Besuch einige Tage einfrieren, danach einfach etwa zehn Minuten antauen lassen, bevor ihr sie esst. Falls Schokolade übrig bleibt, Rosinen, getrocknete Kirschen oder Nüsse damit überziehen. Weil wenn wir ehrlich sind: Schokolade bleibt nie übrig! :-)

Sonntag, 23. März 2014

HaNuTa - vegane Haselnusstafeln


... ganz einfach und schnell gemacht!


Ihr braucht:
  • 1 vegane Waffelplatte
  • 70g schwarze Schokolade
  • 70g Haselnusskrokant
  • 3 EL gemahlene Haselnüsse
  • 125g Nuss-Nougat
Zugegeben, ich mache es mir hier wirklich total einfach. Haselnusskrokant und Waffelblatten sind gekauft.
Ihr findet in grösseren Supermärkten in der Backabteilung veganes Nougat von Ruf und Haselnusskrokant. Einfach auf die Zutaten achten, die beiden Produkte sind leicht zu finden.
Die Waffelplatten sind die:

Die habe ich zufälligerweise in der russischen Abteilung im Supermarkt (Marktkauf) gefunden und natürlich sofort mitgenommen!

Und so gehts:
Die Waffelplatte mit einem scharfen Messer halbieren. Nougat und Schokolade über einem Wasserbad schmelzen, nicht zu heiss werden lassen! Haselnusskrokant und die gemahlenen Haselnüsse einrühren und die etwas ausgekühlte Masse auf einer Waffelplatte ca. 1cm dick ausstreichen (die Masse reicht nicht ganz für die Hälfte der Platte), die zweite darüberlegen und etwas andrücken. Die Waffeln im Kühlschrank fest werden lassen und in Quadrate schneiden.


Fertig!

Sonntag, 16. März 2014

Lauchsuppe mit Teigschnecken



Für die Suppe braucht ihr:
  • 3 Stangen Lauch (ca. 600g)
  • 1 kleine Zwiebel
  • etwas Öl
  • Salz, Pfeffer, Gemüsebrühe
  • 500ml Wasser
  • ca. 50 ml Sojasahne
Den Lauch in Streifen schneiden und mit einer kleingeschnittenen Zwiebel in etwas Öl andünsten.
Mit Salz und Pfeffer würzen und einen halben Liter Wasser dazugeben. Aufkochen lassen und einen Würfel Gemüsebrühe (oder die entsprechende Menge für 500 ml) darin auflösen. Auf mittlerer Flamme ca. 10 Minuten köcheln lassen. Anschliessend mit dem Pürierstab pürieren und vor dem Servieren die Sojasahne unterrühen.

Für die Blätterteigschnecken braucht ihr: (bei mir fliegen da immer diverse Reste rein, heute sind das:)
  • 1 Rolle Blätterteig
  • 200g Rächertofu
  • 70g Tomatenmark
  • Salz, Pfeffer, Oregano, Knoblauch (getrocknet oder eine Zehe gepresst)
  • 3 EL Sojasahne
  • 50ml Wasser
Bachofen auf 180°C vorheizen. Den Tofu mit Tomatenmark, Gewürzen, Sojasahne und Wasser im Standmixer zu einer cremigen Masse pürieren. Auf dem Blätterteig verteilen, einrollen, in Scheiben schneiden und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Für ca. 20 Minuten backen. Die Schnecken werden mit der Menge an Füllung nicht sehr gleichmässig - wer "schöne" möchte, teilt die Füllung auf zwei Rollen Fertigteig auf!

Samstag, 15. März 2014

Chili sin Carne mit frischem Maisbrot

Für das Brot braucht ihr:
  • 50g Pflanzenmargarine
  • 150 ml Pflanzenmilch
  • 110 ml Wasser
  • 150g Mehl
  • 120g Maismehl
  • 2 EL Zucker (bei stark gesüsster Pflanzenmilch wie die von Alpro einfach weglassen)
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL Natron
  • 1.5 TL Salz
  • 2,5 EL Sojamehl
  • Fett für die Form
Zubereitung:
Den Backofen auf 200°C vorheizen, bei einer Umluftfunktion genügen 180°C.

Die Margarine schmelzen und mit dem Wasser und der Pflanzenmilch vermischen. Das Mehl zu der Mischung sieben und die restlichen Zutaten unterrühren.

Eine Kastenform (für Kuchen) einfetten oder mit Backpapier auskleiden. Den Teig darin verteilen und glattstreichen.

Etwa 30 Minuten in der Mitte des Ofens goldbraunbacken.
Das Brot passt super zur mexikanisch-scharfen Küche und zu diversen anderen, pikanten Gerichten.



Für das Chili braucht ihr:
  • 100g Sojagranulat (oder ca. 250g veganes "Hackfleisch")
  • 1 Würfel Gemüsebrühe
  • 500ml Wasser
  • 1 grosse Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • Öl zum Braten
  • Chilipulver oder 2 kleine Chilischoten, weg mag noch Sambal Oelek oder Chilipaste
  • 1 Dose (800 g) gehackte Tomaten
  • 1 Dose (300 g) Mais
  • 1 grosse Dose (500 g) Kidneybohnen
  • 50ml Wasser
  • 50g Tomatenmark
  • Salz, Pfeffer, je nach Geschmack eine Zimtstange und Kümmel
Und so gehts:
500 ml Wasser aufkochen und den Brühwürfel darin auflösen. Die Pfanne vom Herd nehmen und das Sojagranulat in das nicht mehr kochende Wasser einrühren. Zugedeckt 5-10 Minuten stehen lassen.

Das restliche Wasser abgiessen und die Sojastückchen  ausdrücken. Wer kein Sojagranulat hat oder mag, kann ca. 250g veganes Hackfleisch nehmen - ich habe hier das von Délicorn aus der Schweiz verwendet.

Zwiebel und Knoblauch kleinschneiden und in etwas Pflanzenöl anschwitzen. Danach das Sojagranulat dazugeben und gut anbraten. Ev. etwas Öl nachgiessen, damit nichts in der Pfanne kleben bleibt.

Die die Tomaten dazugeben aufkochen lassen. Auf kleiner bis mittlerer Flamme für 40 Minuten köcheln lassen. Weg mag, gibt während dieser Kochzeit eine Stange Zimt und etwas ein Teelöffel Kümmel dazu.
Jetzt die restlichen Zutaten dazugeben und nochmals 30 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen. Vor dem Servieren nochmals abschmecken und bei Bedarf nachwürzen. Ich mache absichtlich keine Angaben zur Dosierung der Scharfmacher, bei mir fliegt da eine ganze Menge rein!
Probiert aus, was euch schmeckt und würzt langsam nach! Das Maisprot hilft, die Schärfe etwas zu mildern.

Schmeckt frisch lecker, wie jedes Chili jedoch aufgewärmt noch besser!


Freitag, 14. März 2014

Rosen - Cupcake - Kekse

Für ca. zehn Kekse braucht ihr:

  • 50g Rohrohrzucker
  • 80g Margarine
  • 125g Mehl
  • 2 EL Rosenwasser
  • 1 EL Sojasahne
Den Backofen auf 190°C vorheizen.

Alle Zutaten bis auf die Sojasahne vermischen und zu einem weichen Teig kneten. Den Teig zwischen zwei Stück Folie ca. 5 - 6 mm dick ausrollen und Cupcakes oder andere Kekse ausstechen.

Die Kekse auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, mit der Sojasahne bestreichen und für ca. 10 Minuten in der Mitte des Ofens goldbraun backen.

Etwas auskühlen lassen. Für die Deko:
  • 40g Puderzucker
  • 7g Rosenwasser
  • 1 Tropfen vegane, rote Lebensmittelfarbe (oder z.B etwas Rote Bete-Saft)
  • Zuckerperlen, Schokotropfen oder was ihr mögt
Rosenwasser mit Zucker und der Farbe vermische und auf die ausgekühlten Kekse geben. Sofort die Deko aufstreuen, der Guss wird schnell fest.


Sonntag, 9. März 2014

Rohe Kokos-Beerentorte

Für eine runde Form mit etwa 15cm Durchmesser braucht ihr:
  • 60g Datteln ohne Stein, in sehr kleinen Stückchen
  • 25g Rosinen, in sehr kleinen Stückchen
  • 100g gemahlene Mandeln
  • 30g natives Kokosöl, geschmolzen (30°C reichen!)
  • 1 Esslöffel Wasser
Alles in eine Schüsel geben und gut verkneten. Die Masse fest in eine runde Form drücken und in den Kühlschrank stellen.
  • 200g Beeren (oder eine Beerenmischung, egal ob frisch oder tiefgefroren, hier Erdbeeren. Bananen, Mangos, Kiwis oder andere, weiche Obstsorten gehen auch!)
  • 50g Kokosraspeln
  • 70g gemahlene Mandeln
  • 80g Kokosöl geschmolzen
  • 6 EL Agavendicksaft
Die restlichen Zutaten in einen Standmixer geben und fein pürieren, notfalls könnt ihr auch einen Pürierstab nehmen. Die Masse auf den Boden in die Form geben. Durch Klopfen auf eine ebene Fläche verteilt sich die Erdbeermischung gut.
  • Frische Beeren
  • Chiasamen
  • Kokosraspeln
  • oder was ihr mögt
Als Dekoration auf die Torte geben. Im Kühlschrank mindestens zwei Stunden fest werden lassen (auch danach im Kühlschrank aufbewahren).

Tipps:
Im Sommer die Torte 30 Minuten vor dem Servieren in den Tiefkühler stellen!
Becher des Standmixers mit Pflanzenmilch auffüllen und nochmals mixen, mit diesem Beereshake bekommt ihr alle Reste aus dem Mixbecher!


Sonntag, 9. Februar 2014

Veganer Sonntagszopf

Gut, kein Zopf - aber Brot aus Zopfteig.

Ganz schnell und einfach: alles abwiegen, Timer stellen, schlafen gehen und am nächsten Morgen vom Duft geweckt werden.

Ihr braucht:
  • 500g Mehl (Weiss- oder Zopfmehl)
  • 1EL Salz
  • 6EL Zucker
  • 1 Päckchen Trockenhefe (7g)
  • 50g Albaöl
  • 275ml Pflanzenmilch (am besten Alpro Soja)
... und einen Brotbackautomaten.

Erst die flüssigen Zutaten in den Brotbachkbehälter geben, dann den Rest, die Hefe ganz zum Schluss.
Ich wähle helles Weissbrot 500g und stelle den Timer auf 7h, ihr haltet euch am einfachsten an die Anleitung eures Automaten.



Wer etwas mehr Zeit hat, kann alles von Hand machen oder den Teig nach dem Aufgehen auch kurz kneten, einen Zopf machen (zumindest hier in der Schweiz klassisch aus 2 Strängen) und nochmals 20 Minuten mit einem Handtuch bedeckt gehen lassen. Danach den Zopf mit Sojasahne bestreichen und im kalten Ofen bei ca. 180°C backen (dauert etwa 50-60 Minuten).

Freitag, 7. Februar 2014

Pizzabrot

Ihr braucht:

  • 500g Mehl, ich nehme eine "Bauernmischung"
  • 250ml Wasser
  • 3EL Tomatenmark
  • 1 Päckchen Trockenhefe für 500g Mehl oder einen halben Würfel frische Hefe
  • 50g gehackte, getrocknete Tomaten
  • 50g kleingeschnittene Oliven
  • 1EL Salz
  • 2EL Italienische Gewürze (hier eine getrocknete Mischung aus Oregano, Thymian, Rosmarin und Basilikum)
  • 3EL Olivenöl
Alle Zutaten zu einem geschmeidigen Teig kneten (bei mir erledigt das die Brotbackmaschine, geht aber auch gut von Hand). Etwa eine bis eineinhalb Stunden an einem warmen Ort gehen lassen, Brot oder Brötchen formen, mit Wasser bestreichen und bei 180° C (wenn möglich Umluft) für ca. 50 Minuten im vorgeheizten Ofen backen - Brötchen natrürlich entsprechend kürzer.

Ihr könnt auch die komplette Arbeit durch euren Brotbackautomaten erledigen lassen - ich kann nur diese kastigen Brote langsam nicht mehr sehen.







Ihr könnt auch die komplette Arbeit durch euren Brotbackautomaten erledigen lassen - ich kann nur diese kastigen Brote langsam nicht mehr sehen.

Mittwoch, 22. Januar 2014

Veganer Hüttenkäse

Körniger Frischkäse ganz einfach selbst gemacht - hier mit Salat!



Ihr braucht:
  • 200g Tofu Nature von Taifun
  • 40g Provamel Soja Cuisine
  • 35g Soyananda Nature
  • 1 TL Salz
  • 1 EL Zitronensaft
  • ev. Kräuter
Nehmt weichen Tofu, der geschmacksneutral ist (der aus dem Asiashop oder der von Taifun sind am besten geeignet, ich bin bei Biozutaten geblieben...), drückt ihn mit der Gabel klein oder schneidet ganz kleine Würfel (ja gut, meine hätten kleiner sein dürfen...). 1/2 TL Salz und den Zitronensaft gut unter den Tofu mischen.

Soyananda und die Sojasahne gut vermischen (das dauert etwas), salzen, den Tofu dazugeben, umrühren und mindestens 15 Minuten durchziehen lassen.

Wer will, schneidet frische Kräuter rein.

Ich esse ihn heute mit grünem Salat, frischen Granatapfelkernen und dem Beeren-Dressing. Die Frische und Säure der Früchte passt super zum "Käse".


Freitag, 17. Januar 2014

Ananas-Tofu

Chinesischer Ananastofu

Schmeckt toll zu Reis oder gebratenem/frittiertem Gemüse!

Für 2 Personen braucht ihr:
  • 200-250g Tofu
  • 3EL Speisestärke
  • 2EL Sonnenblumenöl
  • 3EL Sojasauce
  • Pfeffer
  • 1 Knoblauchzehe

  • Öl zum Braten
  • 4 Scheiben Ananas aus der Dose
  • 1dl Ananassaft
  • 2EL Sojasauce
  • 1 TL Speisestärke
  • 1EL Wasser
  • Gewürze nach Bedarf
Den Tofu in Streifen oder Würfelchen schneiden. Aus Stärke, Öl, Sojasauce, Pfeffer und einer gepressten Knoblauchzehe eine Marinade mischen. Tofu dazugeben, gut umrühren und bei Raumtemperatur zugedeckt 30-60 Minuten marinieren lassen.

Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und den Tofu kurz auf grosser Stufe anbraten. Die Ananas ebenfalls in Stücke schneiden, dazugeben, Hitze zurückdrehen und zugedeckt ca. 5 Minuten köcheln lassen.
Ananas und Tofu aus der Pfanne nehmen und zur Seite stellen.

Ananassaft (am besten den aus der Dose) erhitzen, 2 EL Sojasauce dazugeben. Wenig Stärke mit etwas Wasser anrühren und ebenfalls in die Pfanne geben. Die Mischung aufkochen lassen, Ananas und Tofu dazugeben. 2 Minuten köcheln lassen und bei Bedarf mit etwas Pfeffer oder Chilli nachwürzen.

Donnerstag, 9. Januar 2014

Vegane Basler Mehlsuppe

.... ein traditionelles Gericht aus Basel, natürlich veganisiert. Hier könnt ihr noch etwas mehr über das Gericht nachlesen.
Die wärmende Suppe wird in Basel traditionell während der Fasnacht (unser Karneval) gegessen.
Ursprünglich (angeblich vor über 2000 Jahren) war sie als wärmender Fettlieferant in kalten Wintertagen gedacht, weil die Basis aus preiswerten Produkten besteht, die sich gut lagern lassen und jeder zu Hause hat. Die Suppe schmeckt intensiv röstig/würzig. In der Küche duftet es beim Kochen nach Popcorn.

Ein originales Rezept findet man nicht, dafür umso mehr Variationen. Da hat eine vegane sicher auch noch ein Plätzchen verdient. Auch ausserhalb der Schweiz...

Ihr braucht für 4 Teller:
  • 5 EL Mehl
  • 50ml Sonnenblumenöl
  • 1 Zwiebel
  • Salz, Pfeffer, ev. Gemüsebrühe
  • Gewürznelken
  • Muskatnuss
  • Lorbeerblätter
  • 60g Wilmersburger Pizzaschmelz
  • 1 liter Wasser
Zubereitung:
Die Zwiebel mit dem Lorbeerblatt und einigen Nelken spicken.
Das Öl in einer Pfanne erhitzen und das Mehl hinzugeben. Unter ständigem! Rühren bei mittlerer Hitze mittelbraun rösten (das braucht etwas Geduld, ich habe in diversen Kochbüchern "haselnussbraun" als Richtwert gesehen, meine ist etwas hell geraten). Mit dem Wasser ablöschen und die Zwiebel dazuzugeben, salzen und pfeffern.
Unter ständigem Rühren aufkochen und 20 - 25 Minuten köcheln lassen. Etwas Muskat dazureiben und bei Bedarf mit etwas Gemüsebrühe (Würfel/Pulver) abschmecken.
Die Suppe portionieren und jeweil etwas Pizzaschmelz darüber verteilen. Wer mag, kann auch geröstete Zwiebeln auf die Suppe streuen oder vor dem servieren etwas (1-2 dl) Rotwein beigeben.

Sonntag, 5. Januar 2014

Lauchstrudel

Ihr braucht:
  • 1 Rechteckiger Blätterteig
  • 1 Lauch, ca. 300g
  • Etwas Öl
  • 1EL braunes Mandelmus
  • Salz, Pfeffer, Knoblauch
  • 4 EL Planzensahne (hier Hafersahne)
  • 2 EL gepuffter Amaranth
  • 4 EL Mandelblättchen
Zubereitung:
Backofen auf 190°C vorheizen
Den Lauch der Länge nach halbieren, waschen und in Ringe schneiden. Etwas Öl in einer flachen Pfanne erhitzen und den Lauch dazugeben. Gut würzen und bei mittlerer Hitze so lange gar werden lassen, bis er etwa auf die Hälfte seiner ursprünglichen Grösse zusammengefallen ist. Danach das Mandelmus, 3EL Pflanzensahne und 3EL Mandelblättchen unterrühren.

Den Teig ausbreiten und die Mitte mit dem Amaranth bestreuen. (Oder gemahlene Nüsse oder Paniermehl, damit nichts durchweicht!)

Danach die Lauchmasse darauf verteilen und erst die schmalen Enden oben und unten einklappen, danach die Seiten überschlagen zum Verschliessen.

Mit Hafersahne bestreichen und einscheiden (ich nehm eine saubere Haushaltsschere dazu...), die restlichen Mandelblättchen drübersteuen und in der unteren Backofenhälfte für ca. 20 Minuten goldbraun backen. Nach der halben Backzeit die Temperatur etwas reduzieren, 150 - 160°C reichen.



Samstag, 4. Januar 2014

Herzhafte Kartoffel-Mais-Muffins


Kartoffel-Mais-Muffins

Für 12(-15) Stück braucht ihr:
  • 150g Mehl
  • 1 1/2 TL Backpulver
  • 3 TL Kräutersalz
  • 1/2 TL Natron
  • 1 EL Essig
  • 100g vegane Kartoffelpüreeflocken
  • 2 EL getrocknete Petersilie
  • Pfeffer
  • Paprika
  • 2 gehäufte EL Sojamehl
  • 200ml ungesüsste Pflanzenmilch
  • 100ml Öl
  • 100ml Pflanzensahne
  • 150g Mais aus der Dose, abgetropft
  • Ev. als Deko einige Maiskörner und/oder etwas Pizzaschmelz


Den Backofen auf 185°C vorheizen. In einer kleinen Schüssel die trockenen Zutaten vermischen, in einer grossen die flüssigen.
Danach die trockene Mischung langsam in die grosse Schüssel einrühren. Das Muffinblech mit Papierförmchen auslegen und die Masse einfüllen.
Die Muffins mit Mais und Käse bestreuen und für 20 Minuten in der Mitte des Ofens backen, bis sie goldbraun sind. In den letzten 5 Minuten auf Unterhitze umschalten. Auf einem Gitter auskühlen lassen.





Freitag, 3. Januar 2014

Chicorée-Käse-Toast

Für 4 Stück braucht ihr:
  • 4 Grosse Scheiben Vollkorntoast
  • 2 Stück Chicorée
  • 3EL Zucker
  • 1EL Wasser
  • 2EL Bratöl
  • Salz, Pfeffer
  • 3 EL Edelhefeflocken
  • 3 Scheiben Wilmersburger Classic oder 2 Scheiben und etwas Pizzaschmelz
  • etwas Olivenöl
Zubereitung:
Das Brot toasten und auf ein Stück Küchenkrepp legen, damit es auskühlt und nicht durchweicht.
Den Ofen auf 180°C vorheizen und den Chicorée in Stücke schneiden.

Wasser und Zucker in einer Pfanne erhitzen und etwas karamellisieren lassen, danach den Chicorée dazugeben und gut umrühren. Anschliessend das Öl zugeben und gut würzen, etwa 3 Minuten köcheln lassen.

Den Toast auf ein Blech oder Gitter legen und je 1/2 Scheibe Wilmersburger drauflegen.

Darauf den leicht abgetropften Chicorée verteilen und mit Pizzaschmelz oder einer kleingeschnittenen Käsescheibe bestreuen. Ausserdem noch einige Hefeflocken drüberstreuen und ca. 12-15 Minuten backen.
Vor dem servieren etwas Olivenöl über die Toasts träufeln.
Durch das Vortoasten und den Käse bleibt das Brot schön knusprig und weicht nicht durch!